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In Fluent werden User Defined Functions benutzt, um selbst programmierte Funktionen für eigene Modelle o.ä. einzubinden. Diese UDFs werden in der Regel in der Programmierprache C geschrieben.

Es gibt dabei verschiedene Arten dieser Funktionen. Eine umfangreiche, aber offensichtlich nicht immer vollständige und bei jeder Version aktualisierte Dokumentation findet sich in der Fluent-Hilfe.

UDFs können umfassen:

  • besondere Randbedingungen (z.B. Einströmprofile)
  • Materialeigenschaften (z.B. bestimmte, nicht standardmäßig vorgegebene Temperatur-Druck-Abhängigkeiten)
  • Gesetzmäßigkeiten (z.B. für Partikel)
  • Postprocessingroutinen

In Fluent können UDFs als vorkompilierte Version eingebunden werden, oder über einen Interpreter genutzt werden. Das Kompilieren ist für gewöhnlich vorzuziehen, hat aber den Nachteil, dass die UDFs für jeden Rechner neu kompiliert werden müssen.